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Freitag, 4. Dezember 2015
Kate Tempest - Europe is Lost
Die Meinung der britischen Rapperin Kate Tempest, die sich ganz nebenbei noch als Autorin und Poetin hervortut, zu der aktuellen Lage der westlichen Welt, sollte inzwischen jedem klar sein, der sie schon einmal live sehen durfte. Letzte Woche erschien pünktlich zum Black Friday, dem selbstfixierten Konsumfeiertag schlechthin, ihr neuster Song Europe is Lost. Ein deutliches Statement ist nicht nur das Releasedate, sondern auch der Songtext. Auf einem blechernen Beat wird hier die Absurdität aufgezeigt, die sich zwischen Happy Hours in der High Street und vor den Grenzen des Vereinten Königreichs abgeblockten Flüchtlingsströmen. Doch neben der politischen Botschaft, die sich wohl am besten erschließt, wenn man sich die Zeit nimmt und den Songtext liest, ist bemerkenswert, wie Tempest es schafft Europe is Lost mühelos aus den sonst üblichen Strukturen zu heben und das Gebilde "Auf Vers folgt Refrain" aufzulösen. Rap auf höchsten Niveau, lyrische Fertigkeiten, die sich im Laufe der etwas mehr als vier Minuten zu einem auditiven und onimatopoetischen Gebilde auftürmen, das der Verwirrung der Menschheit und der Verworrenheit der aktuellen weltpolitischen Lage ein Ebenbild aufzeigen.
Donnerstag, 21. Mai 2015
Summer Camp - Bad Love
Und schon wieder neue Musik aus London. Nach fast zwei Jahren Pause meldet sich das Duo Summer Camp mit ihrem inzwischen dritten Album zurück. Schönste Lo-Fi Pop Klänge, die genauso an Synthie Pop der 80er Jahre wie an die Lo-Fi Gitarren der Küste Kaliforniens erinnern. Viel Zeit ist vergangen seit sich die Blogwelt das erste Mal auf die beiden stürzte, ihrem Stil sind sie treu geblieben.
Angefangen hat die Bandgeschichte von Summer Camp mit einigen Tracks auf einer Myspace Seite, auf der zu lesen war, dass es sich um eine schwedische Band handelt. Als der Schwindel trotz Babelfish-Übersetzung langsam aufflog und auch die musikversierte Internetgemeinde auf Summer Camp aufmerksam wurde, musste die Maskerade wohl oder übel angelegt werden. 2010 erschienen im Zuge eines Signings bei Moshi Moshi eine Single und eine EP. Das Debütalbum Welcome to Condale, in dem eine fiktive Stadt samt ihrer Bewohner und deren Beziehungen untereinander besungen werden, wurde von allen Seiten gespannt erwartent und wurde seinen Anforderungen mehr als gerecht. Es folgten intensives Touren und 2013 das Nachfolgewerk Summer Camp.
Ein wenig fühlt sich die Musik von Summer Camp tatsächlich an, als wären es die letzten Ausläufe des vergangenen Sommerlagers. Die ständige Auseinandersetzung mit der verflossenen und aktuellen Liebe, mit dem Verlassen der Kleinstadt, in der man groß geworden ist. Melachonie schwingt in jeder Note die Elizabeth Sankey über die verrauschten Gitarrenanschläge ihres (Band-)Partners Jeremy Warmsley vorträgt. Gerade diese Gitarre verleiht der Musik von Summer Camp immer wieder das Gewand der gestrigen Tage und schafft es mühelos eine allgemeine Empathie hervorzurufen, egal ob man nun in den 80ern oder den Nullerjahren seine Jugend voll ausgekostet hat. Ein ständiger Begleiter sind die, sich sanft zurückhalten, Drumläufe, sowie Synthesizer- und Samplemelodien, die den schmachtenden, aber nie überladenen Eindruck der neuen Platte verstärken.
Insgesamt ist Summer Camp mit Bad Love ein überzeugenes Album gelungen, das einen in amerikanische Vorstädte versetzt, in denen man fahrradfahrend auf den leeren Straßen eines heißen Sommers, die letzten Stunden mit seiner Sommercampliebe verbringt.
Bad Love erscheint am 22.05.2015
Mittwoch, 20. Mai 2015
Cosmo Sheldrake
Irgendwo zwischen Noise-Samples, Klick-Beats, englischem Folk und irischen Melodien bewegt sich die Musik von Cosmo Sheldrake; nicht genau zu verorten, aber dafür mit definitivem Ohrwurmpotenzial.
Der Mittzwanziger aus London, spielt und sammelt nicht nur mehrere Instrumente und hat eine Zeit lang in einem Zelt auf dem Dach eines Hauses gewohnt, er ist auch über verwirrende Grade mit der Frau von Johnny Flynn verwandt. Genau durch diese Beziehungen wurde Cosmo auf die Tour von Johnny Flynn mitgenommen und trat sowohl im Vorprogramm mit seiner Soloshow, als auch als Teil von Flynns Band auf. Eine anstrengende Zeit, die ihn aber als Künstler weit gebracht hat, so Sheldrake.
Eine Zeit lang veröffentlichte Sheldrake seine Lieder einfach im Internet, doch mit The Moss erschien Anfang 2014 die erste Single auf dem Label Transgressive Records. Im März diesen Jahres folgte die EP Pelicans We. Was auf The Moss noch eher nach Folk mit verhaltenen Elektronika Einflüssen klingt, wandelt sich auf Pelicans We zu ausdrucksstarken Sample- und Looprhythmen, die Bezug auf die Beatboxvergangenheit Sheldrakes zu nehmen scheinen.
Neben seinen Künsten am Midicontroller beweist Cosmo Sheldrake aber vorallem, dass seine doch recht speziellen Songs durchaus Hitpotential bieten. Besonders Rich, für den Anndreyah Vargas ihre Stimme dazu gesteuert hat, überzeugt durch seinen liebevoll gebastelten Beat und den eingängigen Refrain.
Neben guten Liedern, scheint Cosmo Sheldrake außerdem ein Händchen für interessante Live Videos zu haben. So begleitet der Musiker für das Video zum Song The Fly eine Fischermannschaft auf ein Boot zum Tintenfischfangen.
Freitag, 6. März 2015
Ghostpoet - Shedding Skin (Album Review)
Zugänglicher, mit einer Band eingespielter Alternative-Pop statt eigenbrötlerischer, von verschrobenen Synthieklängen getragener und immer wieder im Lo-Fi abrutschenden Hip-Hop. Grob umrissen, stellt dieser Satz die Philosophie hinter dem heute erscheinenden Album Shedding Skin dar.
Der in London wohnende Obaro Ejimiwe erregte erstmals 2011 Aufsehen, als sein Debütwerk Peanut Butter Blues & Melancholy Jam für den Mercury Preis nominiert wurde. Düstere Klänge, die aufgrund der beinahe schon gegen den Takt laufenden, sphärischen Noise-Beats nicht unbedingt das waren, was man in der von Popularmusik geprägten Hörerlandschaft als leicht zugänglich bezeichnen würde. Nichtsdestotrotz hatte Ghostpoet bereits mit diesem Album zu Recht eine treue Fangemeinschaft hinter sich versammelt.
Shedding Skin wirkt von vornherein deutlich aufgeräumter, klarer und hat eine Struktur, die auch Hörer, denen die ersten beiden Alben noch zu abstrakt wirkten, sofort mit einbezieht und an den Geschichten und kleinen Dramen, die in den einzelnen Songs erzählt werden, teilhaben lässt.
Obaro versteht es wie kein Zweiter, sich mit seinem aktuellen Werk am eigenen Schopf auf dem trippigen, von Click-Sounds durchzogenen und selbstkonstruierten Untergrundmorast zu ziehen und ohne Identitätsverlust daraus hervorzugehen. Weiterhin betont düster, tragisch der Melancholie verfallen, klingen sowohl seine Texte, als auch die neuerschaffene Klangkulisse. Es ist die schöne Art der Melancholie, die einem immer wieder daran erinnert, dass egal wie schön und grausam es ist sich im Weltschmerz zu wälzen, am Ende immer noch der eigene Wille weiterzumachen steht. Ein wirklich hörenswertes Album und eine schöne Entwicklung, die Ghostpoet in seinen bisher drei LPs vollzogen hat.
Der in London wohnende Obaro Ejimiwe erregte erstmals 2011 Aufsehen, als sein Debütwerk Peanut Butter Blues & Melancholy Jam für den Mercury Preis nominiert wurde. Düstere Klänge, die aufgrund der beinahe schon gegen den Takt laufenden, sphärischen Noise-Beats nicht unbedingt das waren, was man in der von Popularmusik geprägten Hörerlandschaft als leicht zugänglich bezeichnen würde. Nichtsdestotrotz hatte Ghostpoet bereits mit diesem Album zu Recht eine treue Fangemeinschaft hinter sich versammelt.
Shedding Skin wirkt von vornherein deutlich aufgeräumter, klarer und hat eine Struktur, die auch Hörer, denen die ersten beiden Alben noch zu abstrakt wirkten, sofort mit einbezieht und an den Geschichten und kleinen Dramen, die in den einzelnen Songs erzählt werden, teilhaben lässt.
Obaro versteht es wie kein Zweiter, sich mit seinem aktuellen Werk am eigenen Schopf auf dem trippigen, von Click-Sounds durchzogenen und selbstkonstruierten Untergrundmorast zu ziehen und ohne Identitätsverlust daraus hervorzugehen. Weiterhin betont düster, tragisch der Melancholie verfallen, klingen sowohl seine Texte, als auch die neuerschaffene Klangkulisse. Es ist die schöne Art der Melancholie, die einem immer wieder daran erinnert, dass egal wie schön und grausam es ist sich im Weltschmerz zu wälzen, am Ende immer noch der eigene Wille weiterzumachen steht. Ein wirklich hörenswertes Album und eine schöne Entwicklung, die Ghostpoet in seinen bisher drei LPs vollzogen hat.
Mittwoch, 17. Dezember 2014
VIDEO: We Are Shining - Road
Wir haben euch letzten Monat an dieser Stelle bereits das Debütalbum Kara von We Are Shining vorgestellt. Anfang Dezember erschien außerdem das Video zu Road, dass wir euch eigentlich viel zu lange vorenthalten haben. Das Video passt wie die Faust aufs Auge und die verschwommenen, immer wieder von klaren Momenten durchbrochenen Aufnahmen bilden das visuelle Gegenstück zu den psychedelischen Gitarrenriffs des Songs. Das besondere, die Effekte sind alle während des Filmens produziert worden. Regisseur Carl Addy lies die Reflexionen auf Wasser, Molasse und Plexiglas filmen um zu dem letztendlich wunderbar anzuschauenden Ergebnis zu kommen.
Montag, 8. Dezember 2014
Kate Tempest im Molotow
Vor zwei Wochen stand die gebürtige Londonerin Kate Esther Calvert (Kate Tampest) vor einem ausverkauftem Molotow auf der Bühne. Wir waren dabei und haben ordentlich im Takt mitgewippt. Kate Tempest ist eine der Rapperinnen mit einem literarischem Hintergrund, der sich sowohl in der lyrischen Vielfalt ihrer Songs, als auch in den Spoken Word Texten niederschlägt, in die ihre Lieder immer wieder abrutschen.
Ein volles, haupsächlich mit Endzwanzigern gefülltes Molotow wartet gemeinsam auf den Beginn einer Show, die für mich das beste Konzert seit dem Auftritt von The Acid im Übel & Gefährlich werden sollte. Immer wieder klingen die warteschleifengleichen Hip-Hop Tracks in spannungserzeugende Fades ab und nach einer gefühlt viel zu langen Zeit betritt endlich die Band hinter dem Projekt Kate Tempest die Bühne vor dem wartenden Publikum. Zwei Schlagzeuger, eine Keyboarderin und eine Backgroundsängerin mit pinker Parücke. Die ersten Takte von Marshall Law verlassen die Verstärker der Instrumente und umgeben die Angereisten in einer Wolke aus Bass- und Synthieklängen. Kate zieht nach und steht auf der Bühne, doch anstatt auf den Beat zu rappen, bricht dieser ab und ihre Stimme ist auf einmal ganz allein. Gesprochen leiten die ersten Zeilen eine Show ein, die wie auf dem Album Everybody Down die Geschichte von Becky erzählt, die neben Harry und Pete zu lebendig beschriebenen und vielschichtig aufgebauten Charakteren werden.
Die Show nimmt ihren Lauf und die 5 auf der Bühne haben mindestens so viel Spaß wie alle davor - ein Dauergrinsen hat sich trotz der eigentlich sehr düsteren Texte auf die Gesichter der meisten gebrannt. Mehrmals versichert Kate wie viel es ihr bedeutet, dass sie ihre Texte vor einem Publikum vortragen kann und sie sich immer wieder sagen muss wie verrückt das alles ist.
Noch während alle im Rausch des Beats mit den Geräuschen aus den Boxen wanken bricht das Ende der Show an und Kate beginnt eine Ansprache über die Menschlichkeit. Obwohl die Worte nur so von Pathos triefen hören alle gebannt zu, als sie verkündet, dass wenn doch nur jeder die Anderen als ebenbürtige Menschen betrachten würde, vielleicht doch noch nicht alles verloren ist. Bezüge zu ihren Texten sind zu erkennen, denn auch ihr aktuelles Album behandelt die Angründe der menschlichen Seele, doch erhellt auch durch die Vorstellung, dass es vielleicht doch noch Auswege gibt.
Das letzte Lied verklingt und die Leute hängen immer noch gebannt von der vorangegangenen Ansage etwas hinterher. Langsam erwachen alle wieder und befinden sich wieder in der wohligen Leere, die nach solchen Konzerten des öfteren auftritt. Und gerade als alle wieder komplett angekommen sind betritt Kate alleine die Bühne und fragt, ob wir lieber ein neues Gedicht oder ein altes, lange nicht mehr vorgetragenes hören möchten. Die Entscheidung fällt schnell auf den alten Text. Das Publikum verstummt, als sie mit einer Stimme, gefühlt nur zwei Silben vom Versagen etfernt anfängt The Relegates vorzutragen. Alle Augen sind auf sie gerichtet und so endet ein Konzert, das einen in eine Welt des Londoner Abschaums und Unterschicht entführt, einen zu zwielichten Koksgeschäften, Sexarbeitern und zerütteten Familien begleitet.
Ein volles, haupsächlich mit Endzwanzigern gefülltes Molotow wartet gemeinsam auf den Beginn einer Show, die für mich das beste Konzert seit dem Auftritt von The Acid im Übel & Gefährlich werden sollte. Immer wieder klingen die warteschleifengleichen Hip-Hop Tracks in spannungserzeugende Fades ab und nach einer gefühlt viel zu langen Zeit betritt endlich die Band hinter dem Projekt Kate Tempest die Bühne vor dem wartenden Publikum. Zwei Schlagzeuger, eine Keyboarderin und eine Backgroundsängerin mit pinker Parücke. Die ersten Takte von Marshall Law verlassen die Verstärker der Instrumente und umgeben die Angereisten in einer Wolke aus Bass- und Synthieklängen. Kate zieht nach und steht auf der Bühne, doch anstatt auf den Beat zu rappen, bricht dieser ab und ihre Stimme ist auf einmal ganz allein. Gesprochen leiten die ersten Zeilen eine Show ein, die wie auf dem Album Everybody Down die Geschichte von Becky erzählt, die neben Harry und Pete zu lebendig beschriebenen und vielschichtig aufgebauten Charakteren werden.
Die Show nimmt ihren Lauf und die 5 auf der Bühne haben mindestens so viel Spaß wie alle davor - ein Dauergrinsen hat sich trotz der eigentlich sehr düsteren Texte auf die Gesichter der meisten gebrannt. Mehrmals versichert Kate wie viel es ihr bedeutet, dass sie ihre Texte vor einem Publikum vortragen kann und sie sich immer wieder sagen muss wie verrückt das alles ist.
Noch während alle im Rausch des Beats mit den Geräuschen aus den Boxen wanken bricht das Ende der Show an und Kate beginnt eine Ansprache über die Menschlichkeit. Obwohl die Worte nur so von Pathos triefen hören alle gebannt zu, als sie verkündet, dass wenn doch nur jeder die Anderen als ebenbürtige Menschen betrachten würde, vielleicht doch noch nicht alles verloren ist. Bezüge zu ihren Texten sind zu erkennen, denn auch ihr aktuelles Album behandelt die Angründe der menschlichen Seele, doch erhellt auch durch die Vorstellung, dass es vielleicht doch noch Auswege gibt.
Das letzte Lied verklingt und die Leute hängen immer noch gebannt von der vorangegangenen Ansage etwas hinterher. Langsam erwachen alle wieder und befinden sich wieder in der wohligen Leere, die nach solchen Konzerten des öfteren auftritt. Und gerade als alle wieder komplett angekommen sind betritt Kate alleine die Bühne und fragt, ob wir lieber ein neues Gedicht oder ein altes, lange nicht mehr vorgetragenes hören möchten. Die Entscheidung fällt schnell auf den alten Text. Das Publikum verstummt, als sie mit einer Stimme, gefühlt nur zwei Silben vom Versagen etfernt anfängt The Relegates vorzutragen. Alle Augen sind auf sie gerichtet und so endet ein Konzert, das einen in eine Welt des Londoner Abschaums und Unterschicht entführt, einen zu zwielichten Koksgeschäften, Sexarbeitern und zerütteten Familien begleitet.
Freitag, 28. November 2014
We Are Shining - Kara
Psychedelische Gitarrenriffs wälzen sich durch die Soundlandschaften, die We Are Shining da für uns aufgebaut hat. Auch wenn die beiden Londoner Musiker definitiv von Stoner- und Acid Rock beeinflusst wurden, schleichen sich immer wieder Einflüsse ein, die die Genregrenzen sprengen oder zumindest verschwimmen lassen. Heute erscheint über Marathon/Rough Trade ihr Debütalbum Kara.
Beats, die im Song Wheel an irgendetwas zwischen Karibik und Pow Wow erinnern, aber auch flächige Sythesizer und eine Stimme, die sogar Türen zum Dancehall öffnet (Wasted Times).
Neben der Soundvielfalt, sorgen die Zahlreichen Gastmusiker für weitere Abwechslung. Nachdem We Are Shining das Grundgerüst für die Songs gebastelt hatten, haben die Musiker sich ein wenig rein gehört und schließlich wurde mit ihren Ideen der Gesang über die Instrumente arrangiert. Also ähnlich wie es auch das Bruderpaar hinter Disclosure macht. Und um die Verbindung perfekt zu machen, steuert Eliza Doolittle, auf Settle für You & Me verantwortlich, auf der Debütplatte von We are Shining ihre Stimme für den Track Killing bei. Eine der tanzbarsten Nummern auf dem Album.
Am Ende überwiegt allerdings der Eindruck der griffigen Gitarrenläufe, aber das ist auch gut so. Ein wirklich gelungenes, angenehm vielschichtiges Erstlingswerk kann man sich da ab heute anhören. Daumen hoch, Ohren auf.
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| We are Shining |
Neben der Soundvielfalt, sorgen die Zahlreichen Gastmusiker für weitere Abwechslung. Nachdem We Are Shining das Grundgerüst für die Songs gebastelt hatten, haben die Musiker sich ein wenig rein gehört und schließlich wurde mit ihren Ideen der Gesang über die Instrumente arrangiert. Also ähnlich wie es auch das Bruderpaar hinter Disclosure macht. Und um die Verbindung perfekt zu machen, steuert Eliza Doolittle, auf Settle für You & Me verantwortlich, auf der Debütplatte von We are Shining ihre Stimme für den Track Killing bei. Eine der tanzbarsten Nummern auf dem Album.
Am Ende überwiegt allerdings der Eindruck der griffigen Gitarrenläufe, aber das ist auch gut so. Ein wirklich gelungenes, angenehm vielschichtiges Erstlingswerk kann man sich da ab heute anhören. Daumen hoch, Ohren auf.
Dienstag, 11. Februar 2014
SBTRKT - Hold the line
Aufgepasst Kinder! Der Maskenmann ist wieder da um euch in
der Nacht besuchen zu kommen.
Bevor ihr jetzt schon flüchtend unter die Decke kriecht,
kann ich euch beruhigen.
Mit dem Maskenmann meine ich natürlich keine gruselige
Gestalt aus irgendeiner Horrorgeschichte, sondern den englischen Elektro-Künstler
und Produzenten SBTRKT. Spätestens
seit seinem Debütalbum SBTRKT im Jahre
2011 ist der Maskenträger in der Indie und Electro-Szene in aller Munde und hat
seitdem eine steile Karriere hingelegt.
Doch bis ich jetzt schon falsche Hoffnungen schüre, muss ich
euch leider enttäuschen. Der Song ist nicht Teil eines neuen Albums, welches
bei SBTRKT in der Mache steht,
sondern lediglich ein Stück einer instrumentalen Pre-Album EP. Wann genau ein neues Album erscheint, steht
bist dato leider noch in den Sternen
Jetzt aber viel Spaß mit Hold
the line von SBTRKT!
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