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Montag, 8. Juni 2015
Jamie xx - Loud Places // Theatre Of Delays Remix
Das Debütalbum von Jamie xx, In Colour, gehört unzweifelhaft zu den ganz wichtigen Releases in diesem Jahr. Hier reiht sich Hit an Hit und facettenreich präsentiert sich Jamie Smith von seinen schönsten elektronischen Seiten. Seit dem Erscheinen der ersten Singleauskopplungen tauchen überall im Internet neue Remixe seiner Songs auf, heute kam ein ganz besonders gelungener dazu. Der berliner DJ Theatre of Delays hat den Song Loud Places in ein neues, vor lauter Synthie-Melodien aus allen Nähten platzendes Gewand gehüllt. Der sonst recht minimalistisch gehaltene Song erhält durch den Einsatz dieser wiederkehrenden Instrumentalisierung Bezug zu Pop der 80er ohne dabei aus der Zeit zu fallen. Immer wieder lösen sich die aufgestauten Synthesizerrythmen in Drumlines auf und können sich von neuem an die Soundoberfläche kämpfen. Bitte mehr davon.
Mittwoch, 3. Juni 2015
Everything Everything - Regret // Oceaán Remix
Vor 3 Wochen präsentierten wir euch das neue Musikvideo zu Everything Everythings Song Regret.
Heute wollen wir euch den Oceaán Remix zum selbigen Song nahelegen. Wer jetzt allerdings etwas zum tanzen erwarten, wird leider enttäuscht. Oceaán orientiert sich eher an Künstler wie Girrafage und Slow Magic und präsentiert einen sehr abgefahren aber ruhigen Remix. Warum sich dieser allerdings trotzdem zu hören lohnt, hört ihr am besten selbst. Mir haben es vor allem die Steel Drums angetan, welche immer wieder zu hören sind, Außerdem beweist Oceaán das ein Remix nicht immer nur für den Dancefloor geeignet sein muss, sondern auch auf andere Art und Weise eine Neuinterpretation des Songs sein kann. So nun genug gefachsimpelt. Viel Spaß beim zuhören!
Mittwoch, 27. Mai 2015
Prinzhorn Dance School - Reign // Shit Robot remix
Die Musik des Duos Prinzhorn Dance School bewegt sich irgendwo zwischen den Genregrenzen von (New-)Wave und Post-Pop, doch ist immer wieder dazu bereit diese Grenzen aufzusprengen und sich seinen Platz zu nehmen. Am 05.06. erscheint in Deutschland ihr drittes Album, Home Economics, bei DFA Records. Der Sound der beiden hat sich weiterentwickelt und zwar in die richtige Richtung. Die Songs klingen im Vergleich zu den Liedern des Debütalbum, Prinzhorn Dance School aus dem Jahr 2007, selbstsicher und unaufgeregt. Ebenfalls bei DFA gesignt ist der irische DJ Shit Robot und eben dieser hat einen großartigen Remix des Songs Reign, der in der Originalversion auch auf dem neuen Album zu hören sein wird, abgeliefert. Angetrieben von einem Beat, der genau so auf einem Technorave in den 90ern zu hören gewesen sein könnte, präsentiert sich Reign als passendes Vocalsample, ohne als primitiver "Bass-Remix" daherzukommen.
Freitag, 25. April 2014
Flume legt mal wieder Hand an!
Einen Remix von Flume spendiert zu bekommen, könnte man
heutzutage ja schon fast als eine Aufnahme in die ersten Reihen der Musiklandschaft bezeichnen. Jetzt hat sich der Elektrokünstler mal wieder eine neue Aufgabe
geschnappt und den Song Tennis Court von
Lorde mal generalüberholt. Wieder mit
am Start ist sein unverwechselbarer Stil und die vom ihm perfekt platzierten
Drops, die auf der Zunge zergehen und die Ohren zum Grinsen bringen.
Dienstag, 15. April 2014
Neue Remixes von ROOSEVELT
Spätestens seit seiner Elliot EP kann das Potenzial dieses
außergewöhnlichen Elektro-Künstlers von keinem mehr angezweifelt werden. Nun
hat der Kölner Musiker Roosevelt ein paar neue Remixes rausgebracht, welche er
uns auf seinem Soundcloud Kanal präsentiert. Dabei hat er sich unter anderem an
dem Song Out of yourself von Truls bedient.
Der Song wird momentan auf jeder Indie-Playlist rauf und
runter gespielt und da trifft es sich perfekt, dass Roosevelt mal wieder seine
Zauberhände rausgeholt hat und uns die Songs so frisch wie nie präsentiert. Jetzt
lässt sich nur noch hoffen, dass Roosevelt bald mal wieder mit eigenen Songs an
den Start geht und uns mit einem ersten Album beglückt.
Montag, 20. Januar 2014
Andreas Dorau wird Fünfzig
Dieser Mann ist schon länger dabei, als die meisten Künstler, die wir hier sonst so präsentieren. Mit dem Song Fred vom Jupier kam er in der Zeit der NDW ganz groß raus.
Gestern ist er 50 geworden und in Hamburg gab es die ganz große Sause. Mit vielen befreundeten Künstlern feierte das Urgestein der deutschen Pop Musik in seinen Geburtstag rein. Unter anderem waren Der Plan, Egotronic und Stereo Total dabei.
Wer es verpasst hat, kann es am Samstag im Berliner Bi Nuu nachholen und sonst einfach mal die neue Platte Aus der Bibliothèque anhören, die sich seit letzter Woche in den Plattenläden der Nation tummelt.
Ein kleines, aber feines Geburtstagsgeschenk präsentiert auch das Label Pingipung Records. Auf ihrer EP Zwei Remixe zum Fünfzigsten präsentiert das kleine Plattenlabel aus Frankfurt und Hamburg, wie der Name schon sagt zwei Remixe von Andreas Dorau Songs. Geschenkt gibt es die Stücke für die Hörer zwar nicht, aber auf Soundcloud kann man sie dann doch anhören. Viel Spaß dabei und einen schönen Abend noch.
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