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Freitag, 12. Juni 2015
beef❀ - GAMES
Jetzt wird es anstrengend. Schnelle Drums und tiefe Bässe wummern einem entgegen, wenn man die neue GAMES EP von beef❀ aufdreht. Viel ist über beef❀, der laut seiner Soundcloudseite übrigens "Beef Flower Emoji" ausgesprochen wird, nicht zu erfahren. Veröffentlicht wird auf dem japanischen Online Label Aural Sect und wer will kann sich seine Computerspiel- oder Filmmusik von beef❀ produzieren lassen.
Auch auf GAMES finden sich Bezüge zu Chip-Tune und 8-Bit, allerdings sind dies nicht die dominierenden Soundelemente. Viel mehr drängen sich die leicht off-beat gesetzten weichen Bässe, die in Liedern wie bae... an Künstler wie Flume erinnern, in den Vordergrund und bewegen zum Mitnicken. Allerdings beschränkt sich das Hörerlebnis nicht auf eine Homage an den Australier, sondern bricht immer wieder mit seinen eigenen Strukturen und tastet sich in neue Genres vor. So verläuft sich der Caribean Beat von I'll call U layter innerhalb weniger Sekunden in eine Sequenz, die eher an die frühen Alben von 50 Cent erinnert.
Insgesamt dominiert ein extrem saftiger Bass das Feld und lässt trotz aller Anstrengung wieder an Flume denken. Allerdings an Flume auf japanischen Aufputschmitteln. Sollte man sich anhören, sollte man feiern. Das ist weit mehr als die Musik eines Computerspiels.
Mittwoch, 24. September 2014
Flume: Zweites Album "so viel größer"
Flume hat sie für uns, die ersten Infos zum zweiten Album!
Nach einer knapp zweimonatigen Tour durch Europa und den USA, bei der er in New York während eines Auftritts 6000 Pokémon-Karten in die Menge schoss, ist Harley Streten, besser bekannt als Flume, mittlerweile wieder zuhause in Sydney angekommen - und arbeitet seitdem jeden Tag am neuen Album.
Im Interview mit dem Radiosender triple j plauderte der 22-jährige über die nächste Scheibe und teilte mit, dass das Album vom Sound noch "so viel größer" klingen werde. Leider wollte er noch nicht irgendwelche Daten rausrücken, machte aber darauf aufmerksam, dass es in nächster Zeit etwas geben werde. Das klingt doch schon mal ganz ordentlich.
Außerdem sprach er auch über die Einflüsse des zweiten Studioalbums. Seiner äußerst experimentellen Ader bleibt Australiens Wunderkind auf jeden Fall treu: Streten habe sich Cartoons angesehen und benutze nun u.a. die Sounds einer zerplatzenden Blase und auch andere Hollywood-Soundeffekte.
Das so gesagt, erinnert es uns ein wenig an den experimentellen Stil des englischen Producers Jon Hopkins, der ebenfalls mit Geräuschen wie z.B. dem Zufallen einer Tür arbeitet. Und es klingt einfach surreal schön.
Mögliche erneute Kollaborationen mit Chet Faker ließ er weitestgehend unkommentiert: "We'll see how we go"
Wir von WHATEVERYOULIKE sind auf jeden Fall überglücklich, dass das ganze so langsam Form annimmt! Nur hätte er die Pokémon-Karten lieber mal beim Dockville in die Menge schießen sollen. Naja.
Freitag, 25. April 2014
Flume legt mal wieder Hand an!
Einen Remix von Flume spendiert zu bekommen, könnte man
heutzutage ja schon fast als eine Aufnahme in die ersten Reihen der Musiklandschaft bezeichnen. Jetzt hat sich der Elektrokünstler mal wieder eine neue Aufgabe
geschnappt und den Song Tennis Court von
Lorde mal generalüberholt. Wieder mit
am Start ist sein unverwechselbarer Stil und die vom ihm perfekt platzierten
Drops, die auf der Zunge zergehen und die Ohren zum Grinsen bringen.
Dienstag, 22. Januar 2013
I like "Flume"
Rausgewachsen aus den Kinderschuhen und doch noch so ganz anders als der Mainstream. Frickelig und synthetisch klingt seine Musik. Die Rede ist von Harley Stretan, wahrscheinlich besser bekannt als Flume. Seit letzten November gibt es sein Album zu kaufen und wir dachten uns, dass es höchste Zeit ist für einen kurzen Bericht. Frisch und im Takt der Zeit. Hinter dem Künstler Flume steckt der erst 1992 geborene Harley Stretan, doch er klingt schon wie ein alter Hase. Nach Inzwischen fast 100.000 Likes auf Facebook, 2 absolvierten und ausverkauften Australien Touren und einem Nummer 1 Album, und das alles in nicht mal zwei Jahren, fällt es schwer zu glauben wie klein diese Erfolgsgeschichte von 7 Jahren begann. Damals fand der 13 Jährige Harley, wie so viele andere auch, eine CD mit einem Musikprogramm für den Computer in seiner Müslipackung. Doch für ihn begann damit eine Leidenschaft und Obsession, die ihn bis heute nicht mehr losgelassen hat. Seit dem beschäftigte er sich immer mehr mit dem Bauen von Melodien, Samplen und Remixen von Songs. Über die Teilnahme an einem Wettbewerb des Platten Labels Future Classics wurde er 2011 von selbigen unter Vertrag genommen und kurz darauf erschien seine erste EP „Sleepless“. Mit dieser EP statuierte Flume ein Exempel der großartigsten Art. Die Scheibe erntete sehr gute Kritiken und ca. 1 Jahr später folgte die LP Flume, die in den australischen iTunes Charts sogar den Platz 1 eroberte.
Nach einem Labelwechsel zu Trangressive, wird diese EP am 18. Februar re-released und muss dadurch erst kostensteigernd aus Australien importiert werden. Wir finden super. Also streicht euch den 18.02.2013 dick im Kalender an.
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