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Montag, 17. August 2015

MS Dockville 2015

Foto von Hinrich Carstensen

Die letzten Umbauarbeiten auf dem Gelände werden gerade abgeschlossen und Freitag startet endlich wieder ein Wochenende voller Kunst, Musik und netter Menschen. Das MS Dockville öffnet zum neunten Mal seine Pforten.
Wenn die Rede von Festivals in und um Hamburg ist, ist ein Name inzwischen schon nicht mehr wegzudenken. Das früher dem Indie und Indierock verschriebene Festival, hat sich in den letzten Jahren verändert. Es ist gewachsen und hat neue Freunde gewonnen. Inzwischen strotzt das Line-Up vor IDM und Techno Künstlern. Die Indiegrößen sind nur noch vereinzelt zu finden und genau das ist es, was das MS Dockville ausmacht. Das Team schafft es mit der Zeit zu gehen, sie in Sachen Geschmack meistens zu überholen und dennoch den eigenen Stil zu bewahren. Was dieses Jahr noch ein weißer Fleck auf der persönlichen Musikerlandkarte ist, entpuppt sich häufig im folgenden Jahr als das nächste "große Ding". Hier lohnt sich das genaue Durchhören der aufgefahrenen Musikeransammlung also doppelt, denn das MS Dockville ist seit jeher einer der lokalen Hypegeneratoren.

Auch dieses Jahr hinterlässt der Blick auf den Timetable zunächst eine Menge Fragezeichen in den Augen und Gehörgängen, doch auch ein paar große Namen und alte Bekannte sind zu entdecken.
Da die Majorität die oberen Acts bestimmt kennt, befassen wir uns in den nächsten Tagen eher mit den noch unbekannteren, aber nicht weniger aufregenden Bands und Künstlern.

Das MS Dockville beginnt ganz offiziell am Freitag um 15 Uhr, aber wer mag kann schon am Donnerstag anreisen und das Zelt in Position bringen und sich im Nest oder im Butterland ein wenig eingrooven und die müden Beine aufwärmen.
Wer noch keine Eintrittskarte sein Eigen nennen kann sollte sich schnell in den nächstgelegen Ticketshop bemühen und investieren. Es wird sich lohnen.

An dieser Stelle ein Dank an Hinrich Carstensen, dass wir sein Foto verwenden durften. Auf seiner Seite gibt es noch mehr großartige Bilder vom MS Dockville 2014


Hier noch einmal das komplette Line-Up im Überblick:

INTERPOL (USA) | CARIBOU (CAN) | TOM ODELL (UK) | JOSE GONZALEZ (SWE) | BOYS NOIZE | DJANGO DJANGO (UK) | FOUR TET (UK) | PRINZ PI | ANNENMAYKANTEREIT | DIE ORSONS | FM BELFAST (ISL) | FRISKA VILJOR (SWE) | LITTLE DRAGON (SWE) | ALLE FARBEN (DJ SET) | SIZARR | ROOSEVELT | ODESZA (USA) | DARWIN DEEZ (USA) | ASGEIR (ISL) | BEAR'S DEN (UK) | HVOB (live) | LEXER | SYLVAN ESSO (USA) | ANTILOPEN GANG | ZUGEZOGEN MASKULIN | ERRDEKA | SON LUX (USA) | TALISCO (FR) | YOUNG FATHERS (GB) | THE AVENER (FR) | RØDHÅD | RECONDITE | NICONÉ & SASCHA BRAEMER | STWO (FR) | BLOMQVIST (live) | CHRISTIAN LÖFFLER (LIVE) | RANGLEKLODS (DK) | ROMANO | DAN DEACON (USA) | HAUSCHKA | SHURA | (UK) DIE VÖGEL | BENJAMIN BOOKER (USA) | VAULTS (UK) | ALL WE ARE (UK) | HÆLOS (UK) | SUFF DADDY | FATONI SYLABIL | SPILL FINDUS | DANIEL BORTZ | FELIX JAEHN | JONAS MANTEY | FJAAK (live) | EGOKIND & OZEAN (live) | HAYDEN JAMES (AUS) | KLANGTHERAPEUTEN | NIKLAS IBACH | ANDREAS MOE (SWE) | OUGHT (CAN) | JONAH | POOL | WARM GRAVES | TROPICS (UK) | FORT ROMEAU (UK) | SEKUOIA (DK) | KLAUS JOHANN GROBE (CH) | PARCELS (AUS) | WOMAN | HUBBABUBBAKLUBB (NOR) | DRAUF UND DRAN | THE GLITZ | DAVE DK | DOUGLAS GREED | FEAST. | RSS DISCO | DINNERDATE | NOD ONES HEAD | SAINT WKND | INTO LALA | GOLF | POWEL | YUKO YUKO (NL) | SVÄVA (NL) | JACK THE HUSTLER (FIN) | TRASHLAGOON (live) | WEISSER RABE | LIEBEMACHEN | OCCUPANTHER | AV AV AV (DK) | LUKA | HADE | ENNIO | DAVIDÉ | MIS-SHAPES | KING KONG KICKS | SARAH & JULIAN | PECCO BILLO | STEFFEN BENNEMANN | KONRAD WEHRMEISTER | TISCHDISCO | MARC „DIRTY“ DEAL | BANDULERA | BENET RIX | SPECKMANN (BEYKIN) | CHEZ MIEKE | JOHANNES RAUM | SAMPLEMIND | DIMO KYRMANIDIS | MISANTHROP | CARSTEN STÄCKER | GERALD STEYR | DER MO | OSKAR | SPOCHT | SLIM CHARLES | HABITAT | USUS | KUNO | GIACOMO (IT) | GRAPES | DJ.O | FJÖRN & BRANZ | THE LAST THINGS | DER BÜRGERMEISTER DER NACHT | SHERLOCK DOPE

Sonntag, 7. Juni 2015

Sonntagsgruß im Videoformat #4

Wir sind große Fans der Arbeitsteilung, der Eine geht aufs lunatic Festival und der Andere sitzt vor dem Bildschirm und sucht nach schönen neuen Musikvideos für unseren Sonntagsgruß. Heute haben wir die Ehre euch eine wunderbar internationale Auswahl an Videos zu präsentieren. Zwischen deutschen Jugendlichen, die in japanischen Dojos trainieren und Skatern aus Äthieopien ist noch eine ganze Menge Platz für mehr.  

Los geht es mit besagter neuen deutschen Gruppe, die auf Noisey schon als die nächsten Kraftklub gehyped werden. Ob das so stimmt? Mit Vollkontakt bringen die vier Jungs aus Bochum und Umgebung, die sich übrigens I AM JERRY nennen, ihr erstes Musikvideo an das Publikum. Über die Qualität der Musik lässt sich zugegebener Maßen streiten, aber die Tatsache, dass das Video komplett in Eigenregie entstanden ist, rechtfertigt die Aufnahme in unseren Sonntagsgruß. Sogar das Dojo haben I AM JERRY selbst gebastelt...



Von Bochum geht es für einen kurzen Abstecher nach London, in die Heimat von The Voyeurs, ehemals Charlie Boyer and the Voyeurs. The Voyeurs machen Musik, die Anleihen an den Art-Punk der Siebzieger genauso in sich verkörpert, wie LoFi und Indierock Elemente der Neuzeit. Der Song Pete the Pugilist stammt aus dem 2014 erschienenen Album Rhubarb Rhubarb und das dazugehörige präsentiert sich gerade wegen seiner Siplizität als wahres Kunstwerk.



Damit haben wir unser westliches Musikspektrum dann auch schon abgehakt. Weiter geht es mit Omar Souleyman aus Syrien. Der Mann steht für Produktivität. Laut Wikipedia hat der Musiker schon mehr als 500 Alben aufgenommen, die meisten allerdings auf Kassette und als Geschenk für das Hochzeitspaar, der jeweiligen Party, auf der er aufgetreten ist. 2013 kam ein weiters Album zu seiner Diskografie dazu, Wenu Wenu, produziert von Four Tet. Sein neues Album Bahendi Nami wird im Juli bei Monkeytown Records, dem Label von Modeselektor erscheinen. Auch bei dem Titelsong dieses Albums hatte Four Tet seine Finger im Spiel und ja, es klingt tatsächlich nach arabischer Folksmusik auf Speed.



Als letztes folgen die versprochenen äthiopischen Skateboarder, das ganze unterlegt mit dem Titelsong des aktuellen Album Makes a King von The Very Best. The Very Best ist der Name eines Projekts, dass sich aus dem in London lebenden Duo Radioclit und dem Sänger Esau Mwamwaya aus Malawi zusammensetzt. Die Musik der drei verbindet, ähnlich wie die Musik von Souleyman, Elemente von traditioneller Musik des jeweiligen Landes mit Einflüssen aus Techno, Hip-Hop und Dance. Für das Video hat das Trio mit der Organisation Ethiopia Skate, die sich für die Förderung von jungen Skatern in Äthiopien stark macht, kollaboriert.

Donnerstag, 22. Mai 2014

Wochenplan KW21



Neue Woche neues Glück. Auch wenn es ja eigentlich viel zu warm ist um nicht im Park zu grillen oder irgendwo schwimmen zu gehen haben wir uns im Programm des Hamburger Nachtlebens umgeguckt und euch die besten und klimatisiertesten Leckerbissen rausgesucht.

Unsere besonderen Lieblinge sind auf jeden Fall die Hippie-Kommune Thisell, die am Freitag in der Hasenschaukel spielen und nicht nur optisch an Edward Sharpe & the Magnetic Zeros erinnern.

Wer es lieber etwas elektronischer mag, dem legen wir einen Besuch im Pudel am Samstag ans Herzen. RVDS und Bradley Zeo werden dort auftauchen und sorgen mit ihren, teils sehr abstrakten, elektronischen Beats für gute Laune. Vergleiche können zum Beispiel zu Four Tet gezogen werden.