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Donnerstag, 14. Mai 2015

Occupanther - Hörenswert

Photo by Franz Gruenewald

Da meldet sich der Süden Deutschlands doch auch mal wieder zu Wort. Der Münchner Musiker Occupanther ist zurück und veröffentlicht am 22. Mai seine bereits dritte EP und damit schon die zweite in diesem Jahr. Im April brachte, der mit bürgerlichen Namen Martin Brugger heißende Beat-Bastler, seine kollaborative Mutuals EP unter das Volk. Auf der Platte sind 5 Hip-Hop Tracks zu finden, zu denen Brugger jeweils die instrumentale Untermalung beisteuerte.
Wer jetzt aber ein wenig zu schnell mit seinen Schlüssen ist und Occupanther ins Hip-Hop Mileu verortet, wird damit nicht sehr weit kommen. Wie das Fabelwesen der griechischen Mythologie, dessen Körper sowohl die Ziege, den Löwen als auch die Schlange in sich vereint, lässt auch die Musik von Occupanther eine genaue Deutung nicht zu. Er mache Musik zum Zuhören, so Brugger über seine Werke. Immer wieder tauchen Motive aus dem Jazz auf und das ist auch nicht weiter verwunderlich, studiert er doch neben seiner Musikerkarriere Jazzbass.
Die nächsten Freitag erscheinende EP heißt übrigens Chimera und beinhaltet die ein oder andere Perle. Für den irgendwo zwischen Jon Hopkins und Gesaffelstein zu verortenen Openener Down gibt es im übrigen schon seit letztem Jahr ein kongeniales Video.


Occupanther Live
29.05.2015 - Immergut Festival, Neustrelitz
06.06.2015 - Modular Festival, Augsburg
12.06.2015 - Organic Dance Festival, München
21.08.2015 - Dockville Festival, Hamburg

Sonntag, 25. Januar 2015

Jon Hopkins - BBC Radio 1's Residency


Kleiner Tipp für alle die noch geile Musik für den heutigen Sonntag Abend suchen. Jon Hopkins hat eine exklusive Show auf BBC Radio 1's Residency abgeliefert, welche ihr euch noch einen Monat lang umsonst anhören könnt. Dabei sind unter anderem Tracks von LA-Producer Nosaj Thing und exklusive neue Sounds von Nathan Fake. Viel Spaß!
Hier geht's zur Show: BBC Radio 1's Residency - Jon Hopkins

Dienstag, 11. November 2014

Jon Hopkins - Asleep Versions


Gestern ist Jon Hopkins neue EP Asleep Versions erschienen und zeigt diesmal ein ganz anderes Licht des ambitionierten Künstlers und Produzenten. Jon Hopkins hat sich nämlich vier seiner Songs aus seinem letzten Album Immunity gepackt und diese neu aufgelegt. Doch neu aufgelegt ist eigentlich falsch gesagt, denn Asleep Version sollte man keineswegs als eine Art Remix EP verstehen. Die Lieder sind, auch wenn sie aus einem bereits vorhandenen Werk entstanden sind, so losgelöst, dass sie am besten funktionieren, wenn sie allein betrachtet werden.
Dass die EP im isländischen Mosfellsbær aufgenommen wurde merkt man dem Musikstück sofort an. Die Stücke sind märchenhaft-melancholisch und lassen Island, mit seiner surrealen Vulkanlandschaft und der einzigartigen Einsamkeit, sofort aufkommen. Asleep Versions ist eine Reise, die uns für eine halbe Stunde lang in eine andere Welt führt und buchstäblich den Alltag vergessen lässt. Wie sich Gefühle meist schwer in Worte fassen können, ist auch Jon Hopkins schwer zu beschreiben.

Also lehnt euch zurück, setzt euch die Kopfhörer auf und flieht für eine halbe Stunde lang in das melancholische Island.

Mittwoch, 24. September 2014

Flume: Zweites Album "so viel größer"

http://www.themusicnetwork.com/wp-content/uploads/2013/10/flume2013_normal1.jpg


Flume hat sie für uns, die ersten Infos zum zweiten Album!
Nach einer knapp zweimonatigen Tour durch Europa und den USA, bei der er in New York während eines Auftritts 6000 Pokémon-Karten in die Menge schoss, ist Harley Streten, besser bekannt als Flume, mittlerweile wieder zuhause in Sydney angekommen - und arbeitet seitdem jeden Tag am neuen Album. 
Im Interview mit dem Radiosender triple j plauderte der 22-jährige über die nächste Scheibe und teilte mit, dass das Album vom Sound noch "so viel größer" klingen werde. Leider wollte er noch nicht irgendwelche Daten rausrücken, machte aber darauf aufmerksam, dass es in nächster Zeit etwas geben werde. Das klingt doch schon mal ganz ordentlich.
 
Außerdem sprach er auch über die Einflüsse des zweiten Studioalbums. Seiner äußerst experimentellen Ader bleibt Australiens Wunderkind auf jeden Fall treu: Streten habe sich Cartoons angesehen und benutze nun u.a. die Sounds einer zerplatzenden Blase und auch andere Hollywood-Soundeffekte.
Das so gesagt, erinnert es uns ein wenig an den experimentellen Stil des englischen Producers Jon Hopkins, der ebenfalls mit Geräuschen wie z.B. dem Zufallen einer Tür arbeitet. Und es klingt einfach surreal schön.

Mögliche erneute Kollaborationen mit Chet Faker ließ er weitestgehend unkommentiert: "We'll see how we go"

Wir von WHATEVERYOULIKE sind auf jeden Fall überglücklich, dass das ganze so langsam Form annimmt! Nur hätte er die Pokémon-Karten lieber mal beim Dockville in die Menge schießen sollen. Naja.