Und schon wieder neigt sich auch der Sonntag seinem Ende entgegen. Während ihr euch wahrscheinlich schon alle mental auf den bevorstehen Montag vorbereitet, habe ich meine letzten verbleibenden Kräfte dafür genutzt, um euch die Top-Videos der letzten Woche zu präsentieren. Heute gibt es eine bunte Mischung bestehend aus Mew, Saul Williams, Heems und Death Grips
Mew ist ganz sicher nicht jedermanns Sache und ihre Lieder bewegen sich immer auf einem schmalen Grad zwischen kitschig und cool. Auch ihr neuer Song The Night Believer bildet dort keine Ausnahme. Doch trotzdem! Die Musik von Mew hört man sich einfach gerne an und ein bisschen Kitsch im Leben darf ja auch nicht fehlen!
MEW - The Night Believer (Feat. Frengers) from ARTOFFICIAL AGENCY CPH on Vimeo.
So nun ein schneller 180° Genre-Wechsel.
Das amerikanische Multitalent Saul Williams (Musiker, Performer, Schauspieler, Autor und Dichter) veröffentlichte letzte Woche sein neues Video zu dem Song Burundi. Für Burundi hat er sich tatkräftige Unterstützung von niemand geringerem als Emily Kokal von Warpaint geholt. Wie auch schon seine vorherigen Werke, ist Burundi stark politisch geprägt und soll uns zeigen, was denn alles so schief läuft in der Welt. Saul Williams neues Album MartyrLoserKing erscheint übrigens am 18. September.
Burundi von
Saul Williams auf tape.tv.
Mit Death Grips bringen wir heute mal ein bisschen mehr Hardcore in die Runde. Wer noch den perfekten Soundtrack zum Ausrasten gesucht hat, hat ihn hier gefunden. Einfach die Augen schließen und sich vorstellen, wie man in richtiger Rockstar-Manier das Hotelzimmer verwüstet. Oder halt weißes Zeug aufsammelt, wie es die beiden Jungs hier im Video vormachen. Auch der Name des Songs ist nicht weniger sinnlos als das Video: The Powers That B.
Das letzte Video im Bunde stammt von Himanshu Suri aka Heems. Der new yorker Rapper hat vor wenigen Tagen das Video zu seinem Song Damn Girl released. Hier ist es vor allem der Beat, in den ich mich verliebt habe. Da kommt das Kopfnicken von ganz alleine. "DAMN".
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Sonntag, 14. Juni 2015
Freitag, 27. Februar 2015
Golf - Ping Pong
Heute erscheint das neue Album von Bilderbuch, Schick Schock, doch schon etwas länger ist es wieder vertretbar und cool geworden Deutsch zu singen. Eine andere Band, die sich noch im Schatten der Unbekannten verdeckt hält, wird am 6.3 hoffentlich auch etwas näher in Richtung des strahlenden Scheins der neuen deutschen Pop-Musik rücken.
Die Rede ist von Golf, ehemals Eisbær. Am 6.3 erscheint ihre Debüt EP, die den vielversprechenden Namen Ping Pong trägt. Tiefgehende, vielschichtige Synthesizer-Soundlandschaften gemischt mit verwirrend, unkonkreten Texten, haben die Kölner für die Ohren der Öffentlichkeit zurecht gebastelt.
Die Musik nimmt einen mit Ihrer innewohnenden Lässigkeit auf Kreuzfahrt auf dem Meer der viel zu schmalzigen Gefühlsbeschreibungen, gepresst in Metaphern des Mittelstandes. Weiße Shorts und Tennisschläger. Ein Tipp, den man sich nicht entgehen lassen sollte.
Die Rede ist von Golf, ehemals Eisbær. Am 6.3 erscheint ihre Debüt EP, die den vielversprechenden Namen Ping Pong trägt. Tiefgehende, vielschichtige Synthesizer-Soundlandschaften gemischt mit verwirrend, unkonkreten Texten, haben die Kölner für die Ohren der Öffentlichkeit zurecht gebastelt.
Die Musik nimmt einen mit Ihrer innewohnenden Lässigkeit auf Kreuzfahrt auf dem Meer der viel zu schmalzigen Gefühlsbeschreibungen, gepresst in Metaphern des Mittelstandes. Weiße Shorts und Tennisschläger. Ein Tipp, den man sich nicht entgehen lassen sollte.
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